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Zwei Konzerterlebnisse: "Jazz meets Symphony" und "Music For Lovers"

Im Jahr 2012 traf Thilo Wolf mit seiner Big Band erstmals auf die Nürnberger Symphoniker unter ihrem Chefdirigenten Alexander Shelley. Es sollte ein fulminantes Aufeinandertreffen werden. Die Presse bejubelte ein aufregendes und gelungenes Konzert, das nicht nur dem Publikum, sondern auch allen Musikern auf der Bühne großes Vergnügen bereitete. Der Grundstein für eine längere Zusammenarbeit war damit gelegt. So entstanden mit den Symphonikern, nun unter der Leitung von Thilo Wolf, verschiedene Studioproduktionen (u.a. der Musicalsoundtrack zu "La Cage Aux Folles") sowie einige Aufnahmen für den Bayerischen Rundfunk und das BR Fernsehen.

Im Jahr 2015 folgte das Konzertprogramm "Jazz meets Symphony" mit Thilo Wolf's Jazz Quintett als Soloformation, das u.a. mit den Nürnberger Symphonikern, den Bielefelder Philharmonikern und dem Philharmonischen Orchester Gera-Altenburg aufgeführt wurde. Auch hier mit großem Publikumserfolg und besten Kritiken.

Ein Jahr später, 2016, fand die Uraufführung eines weiteren Projektes mit den Nürnberger Symphonikern statt: "Music For Lovers". Eine Zeitreise durch acht Jahrzehnte Musikgeschichte mit vielen der schönsten Lovesongs, von Gershwin über Billy Joeö bis Adele. Gleichermaßen romantisch, groovig und virtuoas aufbereitet. Thilo Wolf's Jazzformation wurde etwas erweitert, es kamen mit Johanna Iser und David Tobin zwei hervorragende Vocal-Solisten hinzu, Wolf selbst übernahm das Dirigat und hin und wieder das Piano. Höhepunkt dieser ersten Konzertreihe war ein Open-Air-Konzert vor fast 6.000 jubelden Menschen, das auch für das Bayerische Fernsehen aufgezeichnet wurde.

Auch bei "Music For Lovers" wurde sehr viel Wert darauf gelegt, dass die Arrangements die Möglichkeiten des Orchesters ausschöpfen, dass alle Künstler - Solisten, Combo und Orchester - zu gleichberechtigten Partnern werden und die Musik damit nicht nur dem Publikum, sondern auch den Musikern Spaß macht.

Beide Konzertprojekte "Jazz meets Symphony" und "Music For Lovers", sollen nun auf Reise gehen und interessierten Klangkörpern neue Publikumsimpulse bescheren.

Kritiken des Konzertes Alexander Shelley meets Thilo Wolf finden Sie bei ...

...den Nürnberger Nachrichten

... der Nürnberger Zeitung

... nordbayern.de

Eine Bildergalerie finden Sie ebenso unter nordbayern.de.

Ein Künstlerportrait von Thilo Wolf ist hier zu finden.

MEET THE CLASSIC

Die musikalischen Ausflüge haben Tradition. Thilo Wolf verlässt seit Jahren immer wieder einmal die eigenen Pfade des Jazz und wagt den Schritt in die Symbiose mit der klassischen Musik. Dabei steht nicht naheliegender Crossover auf dem Programm sondern der ernsthafte und dennoch spielfreudige Umgang mit den „alten Werken“.

Die neuen Arrangements von Thilo Wolf und weiteren Arrangeuren wie Christoph Müller, Peter Fulda oder Thomas Zoller setzen sich dabei höchst variantenreich mit den historischen Kompositionen auseinander und vermittelten gleichermaßen Spielfreude für die Musiker und Hörerlebnis für das Auditorium.

So konzertierte Thilo Wolf mit seinem Jazzquartett und dem (klassischen) Berliner Saxofonensemble beim Beethoven-Festival in Bonn, mit dem Windsbacher Knabenchor gab es die Tournee von Bach bis Ellington, mit der klassischen Sopranistin Melanie Hirsch sorgte die Thilo Wolf Big Band für die besonderen „Blue Notes“ bei den Internationalen Gluck Opernfestspielen am Staatstheater in Nürnberg.

Beim 20-jährigen Big Band-Jubiläum wurde der Fagottist Carsten Nagel vor der Thilo Wolf Big Band mit der besonderen Ausführung des „Furienchors“ vom Publikum gefeiert (siehe Video-Link unten). Und Jürgen Neudert sorgte für eine furiose Version des „Hummelflugs“ auf der Posaune!

Pressestimmen zu Gluck and Friends in Nürnberg
Thilo Wolf Big Band feat. Melanie Hirsch am 19. und 21.07.2010
(...) bis zum fulminanten Finale mit der Staatstheater-Sopranistin Melanie Hirsch, die den "Furienchor" zusammen mit Wolf und Band mehr als brilliant umsetzt. Da trifft der Gluck wirklich auf Freunde. Langer Applaus.
Abendzeitung

Pressestimmen zum Kurt Weill Festival
Thilo Wolf Quartett am 26.02.2010
(...)"Die Songs (Neubearbeitungen der Kurt-Weill-Kompositionen, Anm. d. Autors) wurden im Diskurs der Instrumente mit berauschenden Nuancen und einer breiten Palette von Klangfarben versehen, ohne dabei ihren unverwechselbaren Charakter einzubüßen. Dazu gesellten sich in ebenso makelloser Qualität eigene Stücke von Thilo Wolf, wie die grandios auftrumpfenden "Swinging Fingers"… die perfekte Mischung für eine blaue Stunde im intimen Rahmen."
Mitteldeutsche Zeitung

Pressestimmen  zu 20 Jahre Thilo Wolf Big Band
Thilo Wolf Big Band feat. Carsten und Norbert Nagel am 2.2.12
Nach der Pause geht Thilo Wolf sozusagen in die Klassik-Abteilung. Karsten Nagel ist der Bruder des Band-Saxophonisten und -Flötisten Norbert Nagel; er spielt klassisches Fagott. Und nach einem sehr kurzen, humorvollen Ausflug in die moderne E-Musik nehmen die beiden Brüder dann zusammen mit der Big Band Kompositionen von Willibald Gluck unter ihre Fittiche. Hätten sie es nicht gesagt bekommen, so hätten wohl nur wenige im Publikum geahnt, dass hier Werke aus dem 18. Jahrhundert den modernen Arragements zu Grunde liegen. So frisch kann Klassik klingen!
Nürnberger Zeitung

Ballroom- und klassische Literatur, wie etwa der Furienchor aus Glucks „Orfeo“, befördern die Crew und die vorzüglichen Solisten — Posaunist Jürgen Neudert trägt mit dem „Hummelflug“ die Krone davon — in swingende Umlaufbahnen. Und immer wieder lässt Wolf Frischluft hinein, sucht die Fusion der Stile, ertüftelt intelligente Klangflächen ohne Blendwerk und verkopftes Jazz-Expertentum.
Nürnberger Nachrichten

Pressestimmen zu Konzerten von "Classic Sax Across Jazz"
"Das Thilo Wolf Jazz Quartett und das ebenfalls in Quartett-Stärke auftretende Berliner Saxophon Ensemble gehen eine höchst bemerkenswerte Symbiose ein. Das konzertante Unternehmen gewährt dem "klassischen" Jazz-Quartett wie dem "klassischen" Saxophon-Quartett, die ihnen zugebilligten Freiräume. Und in den glücklichsten Momenten entsteht - vergleichbar etwa dem assoziierenden Improvisieren beim Jazz- ein spannungsreich dichtes Gefüge, das alle Gattungsspezifika als überkommen in ihre Schubladen verweis."
General-Anzeiger Bonn (Int. Beethovenfest Bonn)

"Wenn das Berliner Saxophon Ensemble in atemberaubendem Arrangement Teile aus Händels Oratorium "Solomon" vortrug oder Thilo Wolf im Trio Gershwins "Summertime" zelebrierte, war die Welt in Ordnung, die Musik einnehmend."
Augsburger Allgemeine Zeitung (Int. Augsburger Jazzsommer)

Pressestimmen zur Tournee "KLASSIK & JAZZ" mit dem Windsbacher Knabenchor und dem Thilo Wolf Quintett
"Ein Querschnitt des umfangreichen und hochkarätigen Repertoires zeigte dann sehr schnell, mit welcher Professionalität man in den Ensembles arbeitet. Bereits der Auftakt...zeigte die unglaublich große Bandbreite von Chor und Jazzensemble. ... Die Zuhörer konnten sich in einem gelungenen Konzert davon überzeugen, dass eben nichts unmöglich ist in der Musik, denn Knabenchor und Jazzensemble eröffneten ganz neue Klangwelten und durften sich am Ende des Konzertes mit Recht über die positive Resonanz freuen."
Rheingau Echo (Rheingau-Musikfestival, Kloster Eberbach)